Slight 100

Der Slight 100 gehört zur Flotte unserer Testsieger. Auf der Piste noch gewöhnungsbedürftig und träge im Kurzschwung fängt die Performance in den längeren Radien so richtig an. Er liegt dabei wie auf Schienen in der Kurve und dort bleibt er auch. Schwere und/oder ambitionierte Fahrer werden ihre Freude daran haben. Insgesamt legt der Slight 100 dem Fahrer immer einen möglichst großen Radius ans Herz. Die Ähnlichkeit zu einem Big Mountain Ski ist verblüffend und das Feedback groß. Für kurze Schwünge braucht man aber viel Gefühl. Das zieht sich durch alle Geländeformen. Einsteiger sollten die Finger davon lassen, aber für routinierte und sportliche Fahrer ist dieses Modell eine Waffe. Obwohl der Slight 100 bei uns im Test im Allmountain Bereich angesiedelt ist, macht er sicherlich auch im Freetouring Segment eine gute Figur.

  • Radius: 20 m
  • Taillierung: 141-102-131mm
  • Gewicht: 3600 g
  • Preis: 649,95 €

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Scrapper 115

Ein Leichtgewicht bei diesen Maßen. Der Scrapper ist bei hohem Tempo extrem laufruhig. Bei kurzen Radien kommt sehr viel Feedback. Das macht Lust auf mehr. Im Gelände ist er sehr variabel einsetzbar und lässt sich durch nichts aus der Ruhe bringen. Die verspielten Fahreigenschaften bleiben bestehen und bei hohem Tempo geht die Kontrolle nicht verloren. Die Leichtigkeit geht ein wenig auf Kosten der Dämpfung. Im Powder sollte man sich vor dieser orangenen Rakete verneigen. Superleicht zu fahren und präzise anzusteuern. Die Stabilität zieht sich durch die komplette Länge des Skis. So kommt ein äußerst ausgewogenes Fahrverhalten zu Stande. Der Scrapper bildet die perfekte Symbiose aus Verspieltheit und Laufruhe. Im Test zwar in der Kategorie „Going Big“ eingeordnet, unserer Meinung nach aber derzeit einer der vielseitigsten Freerideski auf dem Markt.

  • Radius: 24 m
  • Taillierung: 144-116-132mm
  • Gewicht: 3600 g
  • Preis: 599,95 €

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