Shreditor 136

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Der Shreditor 136 Powabunga ist der legitime Nachfolger des legendären Hellbent, vor einigen Jahren Trendsetter in Sachen Vollrocker-Freerider. So hält auch der Shape des Shreditor am Konzept fest: Maximal gerockert, megafett und ein echter Hingucker. K2 sagt, es ist der beste Tiefschnee-Ski aller Zeiten. Auf der Piste ist er freilich nicht zuhause. Zwar wirkt er trotz der massiven Breite und des enormen Rockers einigermaßen drehfreudig, aber Laufruhe und Kantengriff sind bauartbedingt gering. Im verspurten Gelände bügelt er über jedes Hinderniss, allerdings wird er bei hohem Tempo sehr unruhig und die Schaufel beginnt zu flattern. Im Pulver heißt es: Fett, Fetter, Powabunga. Mehr Auftrieb geht nicht. Er ist wendig und verspielt und damit die optimale Lösung für Backcountry-Tricks.

Fazit: Beim Shreditor ist alles extrem, von der Breite bis zum Rocker. Bei den passenden Verhältnissen aber auch ein extremer Spaßfaktor!

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Annex 118

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Der Annex 118 ist das Seth Morrison Pro Model. Das schlichte und hochwertige Design kam bei den Testern gut an. Einfach cool, lautet das Urteil. Trotz des Powder-lastigen Shapes zeigt der Ski auch auf der Piste ordentliche Qualitäten. Hier wirkt er sehr agil und leicht zu fahren. Nur die Laufruhe lässt ein bischen zu wünschen übrig. Gleiches Fahrverhalten hatten die Tester in verspurtem Schnee. Im Powder, da wo der Ski wirklich hingehört, freut man sich übers sehr gut abgestimmtes, unkomplizierte Fahrverhalten. Viel Auftrieb, sehr wendig und trotzdem recht stabil. Auch Einsteiger finden sich sofort zurecht. Nur bei High Speed wird es etwas unruhig. Wie die meisten K2 Ski ist auch der Annex vorbereitet für die Montage von Steigfellen, als Free-Tourer könnten wir uns ihn auch gut vorstellen.

Fazit: Ein universeller Ski für Fahrer, die den Schwerpunkt außerhalb der Piste haben. Insgesamt ein harmonisches Konzept, leicht zu fahren.

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Remedy 112

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Der erste Blick verrät sofort, dass es sich beim Remedy 112 um ein Frauenmodell handelt. Den Testerinnen hat das Design aber gut gefallen, es wurde als sehr stimmig gelobt. Auf der Piste kann der Remedy (= Heilmittel) überzeugen. Das verspielte Fahrverhalten und der gute Kantengriff bringen viel Fahrspaß. Nur bei sehr harten Verhältnissen und hoher Geschwindigkeit, könnte die Laufruhe etwas besser sein. Auch im verspurten Schnee fühlt sich der Remedy vor allem im mittleren Geschwindigkeitsbereich wohl. Hier ist er dann aber sehr leicht zu drehen und einfach zu steuern. Der Ski bleibt auch im tiefen Schnee agil und wendig und leistet sich auch hier keine echte Schwäche. Wenn er eine hat, dann ist es aufkommende Unruhe bei sehr hohem Tempo.

Fazit: Ein Ski der jede Situation souverän bewältigt. Er wirkt agil in jedem Gelände und bringt der Fahrerin jede Menge Spaß.

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