Kore 105

Straight und edel im Design; und eine top Bewertung in der Praxis. Auf der Piste ist der Kore 105 im gesamten Kurvenverlauf stabil. Dabei kommt ein sehr strammer Rebound zurück, welcher für eine Menge Fahrspaß sorgt. Man sollte sich aber darauf einstellen, sonst überkommt den Fahrer das Gefühl, vom Ski überholt zu werden. Was die Dämpfungseigenschaften angeht, gibt es bestimmt softere Ski auf dem Markt. Dafür setzt dieser Ski im zerfahrenen Gelände auf pure Performance. Bei hohem Tempo kommt er schön zur Ruhe und die Schaufel gräbt sich nicht ein. Im Powder lassen sich verschiedene Radien ohne Probleme fahren. Der Härtegrad hat nicht mehr ganz große Auswirkung auf die Performance und man kann den Bären getrost von der Kette lassen. Insgesamt sei gesagt, dass es viel Gefühl benötigt, um diesen Ski fehlerfrei zu steuern. Dann aber hat man einen hochklassigen Allrounder unterm Fuß.

  • Radius: 19,6m
  • Taillierung: 138-107-127 mm
  • Gewicht: 3828 g
  • Preis: 800 €

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Kore 117

Das cleane Design der Kore Serie setzt Maßstäbe. Bei den inneren Werten setzt Head auf Leichtigkeit und einen steifen Sandwichaufbau. Auf der Piste fühlt sich der Kore 117 vor allem bei mittleren und langen Radien sehr wohl. Von einem so breiten Ski erwartet man normalerweise ein weniger agiles Fahrverhalten als es hier der Fall ist. Im Gelände könnte die Dämpfung etwas üppiger ausfallen. Bei voller Geschwindigkeit wird der Ski aber immer souveräner. Bei Kurzschwüngen im Powder benötigt man Aufmerksamkeit, sonst kommt es öfters zum Verschneiden der Schaufel. Werden die Turns aber größer, fackelt der Kore 117 ein Auftriebsfeuerwerk ab. Ein lupenreiner Powderski eben, der wie gemacht ist für breite Hänge und schnelle Abfahrten. Mit steigendem Tempo fühlt sich die Kore Serie generell immer besser an und zwar geländeunabhängig. Das scheint in der Familie zu liegen.

  • Radius: 24,6m
  • Taillierung: 154-117-129 mm
  • Gewicht: 4262 g
  • Preis: 800 €

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