Gotama

Völkl Gotama

Das zeitlose Design des Gotama kam bei den Testern gut an. Neben dem Völkl Mantra ist auch der Gotama bekannt für seine Allround-Eigenschaften. Mit 107 Millimetern unter der Bindung ist er im Gelände allerdings besser aufgehoben. Trotzdem wurde auf der Piste insbesondere das Fahrverhalten bei mittleren und langen Radien und hohen Geschwindigkeiten gelobt. Sportliche Ambitionen sind dem Ski nicht fremd und auch wenn der Untergrund unruhig ist, lässt sich der Gotama gut kontrollieren. Er ist laufruhig und begräbt alles unter sich. Bei Neuschnee ist er definitiv der bessere Allrounder als der Mantra. Trotz der immer noch mittleren Breite ist der Auftrieb sehr gut. Der Ski ist sehr ruhig und kontrolliert zu fahren, bedarf allerdings etwas Kraft und/oder Fahrtechnik.

Fazit: Schon der Shape zeigt den ausgewogenen Allrounder, Der Fahrspaß ist in jeder Situation hoch und man kann sich immer auf den Ski verlassen.

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Mantra

Völkl Mantra

Der Mantra galt die letzten Jahre als sehr vielseitiger Ski, der dem Fahrer jeden Tag Spaß bereitete. Dieses Jahr kommt er in völlig neuer Aufmachung, neuem Design und neuem Shape. Nur die Titanalschicht ist geblieben. Das Gewicht ist recht hoch, passt aber wie immer gut zu der Robustheit, die der Ski von Anfang an ausstrahlt. Die größte Neuerung ist aber die Vollrockerkonstruktion statt der üblichen Frontrocker Form. Der Ski ist sehr ausgewogen, das heißt er dreht gut, ist laufruhig und äußerst stabil. Mehr kann man sich bei einem Freeride-Ski auf der Piste eigentlich nicht wünschen. Das Gewicht bringt im Gelände eine hohe Stabilität, trotzdem ist er spritzig und einfach zu fahren. Nur in tiefem Neuschnee wünscht man sich mehr Auftrieb.

Fazit: One for all: Wer alle Facetten des Skifahrens liebt und nicht jeden Tag einen anderen Ski mit auf den Berg nimmt, wird mit dem Mantra glücklich.

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Two

Völkl Two

Der Two von Völkl fällt auf. Nicht nur durch seine Farbe, sondern auch den extremen Vollrocker. Sobald man die ersten Meter auf dem Ski unterwegs ist, macht sich schon der weiche Flex bemerkbar. Spätestens nach den ersten Schwüngen auf der Piste sollte klar sein, für welchen Zweck der Ski gebaut wurde: Viel Neuschnee und spielerisches Gelände. Hier fühlt er sich wohl. Auf der weichen Piste ist er ganz nett zu fahren, wenn man es aber mal laufen lässt wird er unruhig und flattert. Ähnliches verhält er sich im verspurten Gelände. Der Two fährt sich zwar leicht und angenehm, aber laufruhig ist er nicht. Die Bewertungen im Powder dagegen, fielen sehr positiv aus. Ruhig, gutmütig und fehlerverzeihend. In Kombination mit seinem großem Auftrieb, ist er die Wahl für „Deep Pow“.

Fazit: Klare Empfehlung für Powder-Fans. Für die ersten Schwünge im Tiefschnee genauso geeignet wie für spektakuläre Tricks im Backcountry.

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V-Werks Katana

Völkl Katana

Das schlichte und überaus wertige Design begeisterte die Tester. Für viele ein echter Hingkucker. Nimmt man den Carbon-Katana dann in die Hand, wird man vom geringen Gewicht überrascht. Wer eine gute Fahrtechnik besitzt wird auf der Piste viel Spaß haben. Laufruhig, griffig und agil bei allen Pistenbedingungen. Zwar konnte der Katana schon immer mit seiner Laufruhe in jedem Gelände überzeugen, doch das Modell aus der V-Werks-Linie setzt noch einen drauf. Die Stabilität geht auch keinesfalls zu Lasten der Agilität. Für viele Tester ein echtes Meisterwerk. Im Powder fehlt es ihm etwas an Auftrieb, er lässt sich aber trotzdem super kontrollieren. Er gibt dem Fahrer viel Feedback und fordert eine sportliche Fahrweise. Vor allem in anspruchsvollem Gelände und bei hohem Tempo fühlt er sich besonders wohl und es ist zu jeder Zeit Verlass auf den Katana.

Fazit: Perfekt für sportliche, technisch saubere Fahrer. Der V Werks Katana besitzt einen breiten Einsatzbereich, auch geeignet fürs Free-Touring.

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