Salomon Dreamtrip – Indien

Lovisa Rosengren bekam was sie wollte – einen Trip nach Indien mit Cody Townsend, Kalen Thorien und Mike Douglas

Einmal im Jahr lässt sich Salomon nicht lumpen und spendiert einer Person den absoluten Freeride Dreamtrip. Vergangene Saison konnte sich Lovisa Rosengren ihren Powdertraum zusammen mit Cody Townsend, Kalen Thorien und Mike Douglas in Kashmir erfüllen. Wir haben die sympathische Schwedin beim „Untracked Filmfestival“ in Stockholm getroffen und uns direkt mit ihr über den Freeride Trip der besonderen Art unterhalten.

Lovisa Rosengren ist im Powderparadis. Genauer gesagt in Gulmarg, im nördlichen Teil Indiens.

POWDER: Warum hast du dich für Indien und vor allem für Kashmir entschieden?
Lovisa: 
Ich dachte mir, sollte ich den Contest gewinnen, dann will ich einen exotischen Trip machen in ein Land, in das ich zum Skifahren unter normalen Umständen nicht fahren würde. Für mich war es lange ein Traum in Indien Ski zu fahren, also war Kashmir die perfekte Wahl. Es ist mit nichts bei uns daheim zu vergleichen, das Land und die Kultur sind einfach unglaublich spannend.

POWDER: Im Film sieht es so aus, als hättet ihr richtig Glück gehabt mit den Bedingungen. Wie gut war es wirklich?
Lovisa: Ganz ehrlich, es war genauso gut wie es aussieht. Seit wir angekommen sind, hat es im Grunde ununterbrochen geschneit. Es war völlig verrückt, so ein Wetter habe ich noch nie erlebt. Auch wenn es unrealistisch klingt, aber irgendwann war’s einfach zu tief um Ski zu fahren. Am Ende des Trips kam zu allem Überfluss die Sonne raus und wir sind eine Line nach der anderen gefahren und zwar mit Blick auf das Himalaya. Es war einfach perfekt!

Ein Lächeln für die Kamera. Das fiel ihr zwischen den Schneemassen aber nicht besonders schwer.

POWDER: Erzähl uns doch ein bisschen was über deine Begleiter Cody und Kalen.
Lovisa: 
Genau die beiden habe ich mir ausgesucht, aber Mike Douglas wollte sich einen Trip nach Indien scheinbar nicht entgehen lassen. Er war während des Trips aber mehr Kameramann als Athlet, ihn gab’s quasi als Bonus oben drauf. Was Cody angeht, er war während des Trips wie ein Bruder für mich. Wenn ich Mikes ansagen wieder einmal nicht kapiert hab, hat er mir genau gesagt wo ich fahren soll und wie ich meine Schwünge der Kamera präsentieren soll. Kalen war genauso hilfsbereit wie Cody. Ständig hat sie mir Tipps gegeben und mich gepusht wenn ich unsicher war.

POWDER: Wie ist das so, mit Vollprofis auf einem Trip unterwegs zu sein?
Lovisa: Eigentlich ganz normal, wie gesagt alle waren super nett und haben mich perfekt unterstützt. Klar – sie hängen sich voll rein in die Sache, schließlich ist es ja ihr Job aber das hat mich teilweise schon erstaunt wie viel Aufwand für ein paar Aufnahmen betrieben wird. Wenn es dann nicht 100-prozentig gepasst hat, dann wird eben nochmal gedreht. Vor allem Mike ist da immer dem perfekten Shot hinterher, aber ich es lohnt sich – das sieht man auch im Film.

POWDER: Wenn du zurückblickst – War es dein absoluter Dreamtrip? Oder nur ein nerviger Filmtrip?
Lovisa: Es war mein absoluter Dreamtrip keine Frage. Mit einigen der Besten Athleten der Welt ein so unglaublich interessantes Land bereisen zu dürfen und dort auch noch den besten Powder meines Lebens fahren zu können ist schon außergewöhnlich. Ich meine, eine solche Episode zu produzieren ist schon ein bisschen Aufwand, aber für mich auch eine ziemlich coole Erfahrung und ich bin wahnsinnig dankbar.

POWDER: Das klingt nach einem echten Traum. Vielen Dank, dass du dir für uns zeitgenommen hast.
Lovisa: Immer gerne. Bis bald!

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