Wie bereits angekündigt, widmen wir uns im vierten und letzten Teil unseres ISPO-Guides den neuen Airbag-Systemen, die es ab Herbst im Handel zu kaufen gibt.

Manch einer hat sich vermutlich schon gefragt, weshalb Airbag-Rucksäcke aller Art im Moment zu Tiefstpreisen im Internet verschleudert werden. Nun ja das hat einen Grund, denn die meisten der bestehenden Systeme wird es in dieser Form nächstes Jahr nicht mehr geben. Bis auf BCA und PIEPS hat jeder Hersteller an seinem System gefeilt oder sogar ein neues eigenes entwickelt. Die zwei wichtigsten Aspekte: Sicherheit und Gewicht.

Letzteres spielt vor allem bei Ortovox eine große Rolle. Mit nur 640 Gramm und 1,8 Liter, ist das Avabag-System das kleinste und leichteste auf dem Markt.

In puncto Sicherheit legt das Traditionsunternehmen um Peter Aschauer eine Schippe drauf. ABS PRIDE heißt das neue System, dass sich elektronisch mit den Gruppenmitgliedern verbindet, sodass jeder Freerider den Rucksack des Anderen auslösen kann.

Der Mercedes unter den Airbag Rucksäcken kommt nächstes Jahr von Arcteryx. Voltair heißt das System. Wie der Name bereits verrät, kommt hier ein leistungsstarker Akku sowie ein Zentrifugalgebläse zum Einsatz, um die Luftsäcke im Notfall aufzublasen. Preislich hat das System deutlich die Nase vorn, die Verarbeitung sucht jedoch seinesgleichen.

Die ersten Details zu den Rucksäcken verraten wir euch in der Gallery.

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Ein Zentrifugalgebläse sorgt bei Arcteryx für ein leistungsstarkes und druckvolles Befüllen des Airbags. Angetrieben wird das Gebläse durch einen 22,2V Lithium Polymer Akku. Der Rucksack selbst ist aus hochwertigen Materialien gefertigt und vollständig wasserdicht. Die 30L Variante bringt inklusive System knapp 3,5 kg auf die Waage.
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