Shaman

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100 % made in the USA, sagt Icelantic – das betrifft also auch das extravagante Design, das, die Ski nebeneinander gelegt, einen Delfin mit Flossen aus Holz darstellt. Der Shaman wirkt schwer und massiv, besitzt einen unüblichen Shape mit extrem fetter Schaufel und schmaler Taille. Trotz der Abmessungen ist er ein recht griffiger Ski. Auf der Piste konnte die Stabilität überzeugen, die Agilität leider nicht. Durchs verspurte Terrain zieht er unbeirrt durch, benötigt dabei aber viel Kraft. Der Auftrieb im Powder wurde von den Testern als durchschnittlich bezeichnet. Ein verspielter, spaßiger Ski sieht anders aus, die Stärke des Shaman ist ganz klar seine Fahrstabilität. Achtung: 181 cm ist laut Icelantic-Website die maximal erhältliche Länge!

Fazit: Um Gefallen an dem Ski zu finden, braucht man viel Kraft und Speed. Der Shaman ist vergleichsweise anstrengend zu fahren.

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Nomad RKR

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Ein einzigartiges Design und die saubere Verarbeitung sorgen für einen guten ersten Eindruck. Viele Tester fanden den Nomad RKR allerdings recht schwer. Das hohe Gewicht macht sich auch gleich auf der Piste bemerkbar. Hier ist er etwas träge, vor allem bei der Schwungeinleitung. Ist er dann aber mal auf der Kante, hat man einen guten Zug über den gesamten Kurvenverlauf. Durch die Camber-Rocker-Bauweise fährt der Ski wie auf Schienen. Wenn der Untergrund unruhig ist, hat man mit dem Nomad trotzdem ein sehr gutes Fahrgefühl und das auch bei High Speed. Für schwere Fahrer bringt er unter Umständen nicht genügend Stabilität. Im Powder dreht der Ski sehr schön und ist wie auch schon auf der Piste, seiner Spur treu. Der Rocker-Shape ist auch für Neuschnee schön abgestimmt.

Fazit: Toller Allrounder für leichte bis mittelschwere Fahrer. Die solide Bauweise sorgt für ein sicheres Gefühl. Trotzdem angenehm zu steuern.

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