Livigno ist so was wie die Powder-Magazin-Homebase, ein Fixpunkt fürs Freeriden zwischen den Jahren. So haben wir auch den Jahreswechsel 2013/14 wieder dort gefeiert. Durch seine Lage gehört der kleine Ort aktuell zu den begünstigten der Wetterkapriolen, es gibt ausreichend Schnee für Gelände-Ausflüge und der wird durch die Höhenlage (1816 Meter) auch liegen bleiben. Nicht ganz neu sind die ausgewiesenen Freeride-Terrains mit ins Gate integriertem Piepser-Check (die man offiziell nur mit Guide fahren darf, wird aber nicht kontrolliert), neu ist aber der speziell für Livigno erstellte Lawinenlagebericht auf der Website. Hier wird genau auf die Situation im Gebiet eingegangen und beim scharfen Dreier oder Vierer lautet die Ansage: „Das Fahren abseits der Piste ist verboten“. Die Pistenpolizei kontrolliert dann auch entsprechend scharf, es drohen Strafen bis zu 500 Euro. Hat sich die Situation entspannt, ist das Freeriden erlaubt, die Polizei steht dann noch warnend, bzw. beratend zur Seite. Wer die Felle aufklebt, kann mit kurzen Aufstiegen zum Monte Neve, Monte Mine oder Monte Crapene freies Terrain erschließen, das zwar kaum über 30 Grad steil, aber kaum befahren ist. Unsere aktuellen Tipps: Die Motorschlitten am Passo d’Eira nehmen dich für fünf Euro auf den Monte Crapene mit. Zum leckeren Abendessen geht man ins La Calcheira im Val Federia. Gehoben und zentral wohnt man im Hotel Concordia. Der Skibus Trepalle-Livigno nimmt dich an der Ponte Vallaccia mit zurück ins Skigebiet. Ab dem 5. April kriegt man übrigens zu sieben Nächten Unterkunft den Skipass geschenkt!

Wer ein gutes Hotel sucht: www.lungolivigno.com

Guiding und Heliski: http://guidealpine.info/

Aktuelle Infos und LLB: www.livigno.eu