Cham 117

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Der Cham 117 fällt optisch nicht aus der Reihe: Ein schlichtes Design mit der typischen Dynastar-Nose. Mit 117 Millimeter unter der Bindung, ist er etwas breiter als der Cham 107. Das macht sich auch auf der Piste bemerkbar. Der Kantengriff ist gut und der Ski ist einfach zu fahren. Alles in allem aber nichts besonderes. Anders sieht da es da im Gelände aus. Er spurt sauber durch zerfahrenen Schnee und begräbt alles unter sich. Bei High Speed flattern die Skispitzen ein wenig. Dank der breiten Schaufel und des relativ schlanken Tail lässt sich der Cham 117 im Powder sehr einfach fahren, gibt aber dem Fahrer trotzdem viel Feedback – und vor allem viel Auftrieb. Die Stabilität ist auch im Powder gegeben, sodass man sich auch bei höherem Tempo auf den Cham verlassen kann.

Fazit: Ein Top Powderski. Aber auch wenn der Schnee nicht perfekt ist, bereitet der Cham 117 viel Freude. Ein rundum gelungener Freerider.

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Cham HM 107

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Neues Design, neuer Shape und trotzdem typisch Dynastar. Die extravagante Form der Dynastar-Ski ist wohl kaum zu verkennen. Der Cham HM (High Mountain) 107 ist deutlich leichter als der 107, er soll die Free-Touring-Fans ansprechen. Für die Piste ist der Ski nicht gemacht. Er hat einen sehr großen Radius und lässt sich nur schwer drehen. Bei höherem Tempo bleibt er aber schön ruhig und stabil und bietet auch im verspurten Gelände sehr gute Kontrolle. Mit dem 190er Maß besser als mit dem 184er. Insgesamt etwas unruhiger als der Standard-107er. Auch sollte die Fahrweise etwas aktiver sein. Hier liegen die Stärken des Skis. Der Auftrieb ist akzeptabel, die Spurtreue und das Verhalten bei High-Speed jedoch ausgesprochen gut. Im tiefen Powder vielleicht etwas zu schmal

Fazit: Der Cham 107 HM tritt in die Fußstapfen des 107, ist aber leichter und dadurch auch für den Aufstieg zur Traum-Abfahrt eine Wucht.

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