Atris

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Der Atris gehörte zu den begehrteren Modellen des Tests, das zeigt die große Zahl der ausgefüllten Testbögen. Eine coole Farbwahl und ein extravaganter Shape machen ihn zum echten Hingucker. Durch die kurze effektive Kante ist der Ski auf der Piste zwar sehr leicht zu drehen, aber nicht besonders ruhig und stabil. Setzt man den Ski dann auf die Kante, kommt wenig Feedback. Für die Tester kein großer Spaß auf der Piste. Auch im Gelände fehlt es im deutlich an Stabilität, vor allem für schwere Fahrer. Allerdings lässt er sich auch hier sehr leicht manövrieren. Im Powder ist er noch eine Stufe drehfreudiger und damit extrem verspielt und fein zu fahren. Für schwere Fahrer fehlt es etwas an Auftrieb.

Fazit: Das Spaßpotenzial im Powder ist sehr groß, wenn man nicht an die Grenzen geht. Ein Ski für gemütliche Powderfreaks.

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Corvus

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Die knallige Farbe und sein langes und dabei schmales Auftreten, machen den Corvus ungewöhnlich und auffällig. Auf der Piste fühlt er sich wahnsinnig stabil und laufruhig an. Dadurch wirkt er aber auch etwas behäbig und schwer zu drehen, trotz des angegebenen Radius von 21 Metern. Eine gute Fahrtechnik ist hier definitiv gefragt. Im Gelände zeigt sich der Ski ebenfalls sehr tempofest. Eine echte Rakete, die aber auch mächtig Treibstoff braucht – der Corvus kostet Kraft. Auch im Powder gibt es für den Corvus kein Tempolimit. Der Auftrieb ist trotz relativ schmaler Taille gut und drehen lässt er sich im unverspurten Gelände dann auch ordentlich.

Fazit: Ein radikaler Big-Mountain-Ski, der sich besonders bei Contests auszeichnet. Beim langen Corvus sind fortgeschrittene Fahrer gefragt!

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Nocta

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Ein toller Shape und frische Farben, sorgen für einen gelungenen ersten Eindruck. Das Gewicht ist jedoch recht hoch. Dadurch ist der Ski auf der Piste sehr träge, unruhig und schwer zu drehen. Also schnell runter von der Piste und ab ins Gelände. Auch hier zeigt er sich etwas unruhig und bedarf einiges an Kraft und Kontrolle. Im Powder ist der Nocta dann endlich Zuhause angekommen. Ein sehr guter Auftrieb und ein noch besser abgestimmter Flex, sorgen für ein grandioses Powdererlebnis. Trotz der Agilität ist der Nocta im Powder sehr stabil und sogar für Switch-Turns geeignet. Ein echter Alleskönner. Leider nur bis 188 cm erhältlich.

Fazit: Reiner Powderski. Hier ist der Nocta dafür einer der besten des Test. Trotz seines spielerischen Charakters ist er sehr verlässlich in anspruchsvollem Gelände.

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