Atris Birdie

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Der Atris Birdie stellt das Damenmodell des erfolgreichen Allround Modells Atris da und kann im ersten Eindruck mit coolem Design und ansprechenden Farben erfreuen. Für einen Mädels Ski ist das Gewicht super und der Ski fühlt sich sehr leicht an am Fuß. Leider hat der Ski auf der Piste so seine Macken, denn er ist nur schwer zu drehen und bleibt nicht besonders ruhig. Besser wird’s im verspurten Gelände, denn bei mittlerem Tempo ist der Ski sehr leicht zu beherrschen und ausreichend spurtreu. Um den Atris Birdie auskosten zu können, ist eine Portion Powder nötig, denn dann geht es besonders spielerisch und leicht durch frischen Schnee. Die Kehrseite der Medaille ist aber auch hier die Laufruhe und zwar vor allem bei hohem Tempo. Im oberen Speed-Bereich fehlt es dem Atris Birdie an Stabilität. Für Einsteigerinnen die entspannt durchs Gelände cruisen wollen ist sie aber ausreichend.

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169cm
17m
135-107-124
3550g pro Paar
659,95

Anima Freebird

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Der Anima Freebird war dieses Jahr auf der ISPO ein echtes Highlight im Bereich der Freetourer. Mit 1900 Gramm pro Ski reiht er sich ungefähr auf Höhe des Scott Scrappers 115 ein und ist somit nicht gerade ein Leichtgewicht unter den tourentauglichen Ski. Beim Test war die Bindung noch vor dem empfohlenen Punkt montiert. Die mittige Position führte in jedem Gelände zu einer hohen Agilität, was aber zu Lasten der Laufruhe ging. Grundsätzlich schluckt die Schaufel die Schläge aus dem Gelände allerdings gut, mit einem anderen Montagepunkt würde der Ski mit Sicherheit deutlich stabiler sein. Die beste Performance liefert der Anima Freebird freilich im Powder ab. Leicht zu fahren, von jedem zu beherrschen, aber auch hier wieder relativ unruhig bei höherem Tempo. Wir schieben das jetzt mal auf den Montagepunkt der Bindung. Nichtsdestotrotz könnte der Anima Freebrid mit King Pin oder Beast und einem harten Schuh ein heißer Tipp für Fans des Freetourings sein.

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188cm
21m
143-115-128
3800g
749,95

Nocta

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Dem Nocta spendiert die Firma aus Chamonix in dieser Saison eine Fullrocker Konstruktion. Die soll die Performance im tiefen Powder verbessern und ein noch spielerischeres Fahrverhalten zulassen. Auf der Piste macht sich das wie folgt bemerkbar: „Lässt man’s ordentlich laufen, flattert’s wie im Hühnerstall.“ Nicht seine Stärke und auch im verspurten Gelände könnte er etwas härter sein, pflügt aber trotzdem durch alles hindurch. Wer den Nocta unter den Füßen hat, sollte am Powderday versuchen, so schnell wie möglich weichen Schnee unter den Löffel zu bekommen, denn erst dann kann er sein Potential ausschöpfen. Der Auftrieb ist super und durch die neuen Konstruktion flext der Ski besonders harmonisch. Mit dem Nocta wird gecruist, gesurft und zwischendrin über Wechten und Pillows geflogen. Für schnellere Angelegenheiten oder besonders schwieriges Gelände ist der Ski nicht stabil genug. Trotzdem: Eine tolle Powderlatte die extrem spielerisch zu fahren ist.

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185cm
26m
140-122-134
4000g
749,95