Bent Chetler

bent chetler

Der New-School-Look mit gespoontem Shape sorgt am Lift auf alle Fälle für Aufsehen. Für die breite ist er auch noch relativ leicht. Auf der Piste ist er dann sehr leicht zu drehen, durch den großen Radius ist aber nicht wirklich viel Action geboten. Bei höherem Tempo wird es zudem schnell unruhig. Auch im verspurten Schnee wird der Ski durch den weichen Flex im oberen Geschwindigkeitsbereich schnell schwammig. Unebenheiten steckt er aber trotzdem ganz gut weg. Wenn man einen richtig spielerischen Ski für den Powder sucht, ist der Bent Chetler vermutlich genau der Richtige. Er lässt sich superleicht drehen und der Auftrieb ist mehr als genug. Die große Schaufel und der massive Rocker bremsen den Ski allerdings etwas aus. High-Speed Fahrten sind also nicht seine Kernkompetenz.

Fazit: Ein extrem verspielter Ski, der ideal für Tricks und Jumps im tiefen Powder geeignet ist.

Hier geht’s zum Ski!

Automatic 117

AA0025328

Die Geschmäcker der Tester waren im Hinblick auf die Optik sehr verschieden. Die Form ist jedenfalls interessant und das Gewicht bleibt im Rahmen (durchaus Touren-tauglich). Auf der Piste wirkt der Ski sehr träge. Durch seine kurze effektive Kante, wird er schnell unruhig. Der Fahrspaß hält sich hier also in Grenzen – doch dafür ist der Automatic auch nicht gemacht. Im verspurten Schnee dreht der Ski quasi auf der Stelle, fühlt sich wendig an. Aber auch hier wird er schnell unruhig. Das weiche Tail ist dabei nicht gerade hilfreich. Im Powder heißt es dann aber endlich: surfen, driften und sprayen, denn hierfür ist der Automatic perfekt. Leider fehlt es ihm bei hohem Tempo und weiten Turns wieder an Stabilität.

Fazit: Toller Ski für Freeride-anfänger und Backcountry-jibber. Den Automatic kann jeder überall fahren. Einzige Bedingung lautet dabei: Es ist weich.

Hier geht’s zum Ski!