Amplid Infraglass 126 (191cm)

Den Amplid schmückt ein zeitlos, schwarzes Topsheet. Zusammen mit einem großen gerockerten Bereich in Tip und Tail eine durchaus attraktive Mischung. Es wird aber einiges an Kraft gebraucht, um den Infraglass auf einer harten Piste verlässlich auf die Kante zu stellen. Im verspurten Schnee hilft eine höhere Geschwindigkeit beim Kurvenwechsel, dann geht die Schwungauslösung auch bei schlechten Bedingungen sauber von statten. Unregelmäßigkeiten im Gelände werden regelrecht planiert. Im Powder ist der Nachfolger des Infrablack deutlich leichtgängiger. Die besonders weiche Schaufel lässt ihn immer oben aufschwimmen, Laufruhe und Kontrolle sind dabei inklusive. und auch schnelle Richtungswechsel gelingen ohne Probleme. Der Infraglass ist sicherlich kein Allday-Modell. Als Zweitski für die tiefen Tage aber erste Wahl.

  • Radius: 29 m
  • Taillierung: 142-126-130
  • Gewicht: 4900 g
  • Preis: 810 €

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Amplid White Noise 110 (189 cm)

Erster Eindruck: Das Gewicht bringt die Tester erstmal ins Grübeln. Es dauert kurze Zeit bis er überzeugt. Nämlich solange, bis man ihn zur Piste getragen und angeschnallt hat. Dort hält er sich sehr überzeugend bei mittleren und langen Schwüngen auf der Kante. Der fehlende Rocker muss durch Fahrkönnen kompensiert werden. Besonders im schweren Gelände mit vielen Schlägen bedarf es einiger Kraft und der Amplid muss „physisch“ gefahren werden. Der steife Aufbau mit hohem Camberanteil ist dem Auftrieb nicht zuträglich und der Ski ist dadurch bei Richtungswechseln im Powder etwas träge. Die Erhöhung der Geschwindigkeit schafft in diesem Fall Abhilfe. Nach ein wenig Eingewöhnung bekommt man einen echten Spaßgaranten. Die Oberschenkelmuskulatur sollte aber definitiv ausgeprägt sein.

  • Radius: 22 m
  • Taillierung: 139-110-126
  • Gewicht: 5000 g
  • Preis: 790 €

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